Bärlin- ein Bärenland!

Museumsobjekt: Bronze
Entstehungsdatum: 1914/15
Künstler/Hersteller: August Gaul
Entstehungs/Fundort: Berlin
Technik/Material: Bronze
Museum: Stiftung Stadtmuseum Berlin/ Märkisches Museum
Ort (Museum): Berlin
Bundesland: Berlin

Kommentar:

Es tanzt der Bär und noch viel mehr…


Der Bär, der liebt sein Heimatland,
Berlin, Berlin! wird es genannt.


Der Bär streckt seine Pfoten aus
und ruft: „In Berlin bin ich zu Haus!“


Der Wannsee ist dem Bär sein Teich
und auch sein ganzes Himmelreich!


Der Bär steckt die Schnauze in die Luft
und riecht die gute Berliner Luft.


Wer reitet so spät durch unser Berlin?
Es ist der Bär, der will nach Wien!


Der Bär, der schreit durchs ganze Land:
„Berlin wart erbaut von Bärenhand!“

Der Bär tanzt auf dem Fernsehturm,
herunter holt ihn dann ein Sturm.


Der Bär kauft ein bei „Lafayette“,
vom Kuchen wird er ziemlich fett.


Der Bär ist ziemlich froh,
sein Fleisch isst er heut roh.


Der Bär geht heute mal was kaufen,
säuft zu viel Bier und fängt sich an zu raufen.


Der Bär macht gern Ballett,
doch leider ist er viel zu fett!


Der Bär geht zum Kosmetikladen,
doch sein Pelz bereut den Schaden.


Der Bär geht ins Museum gleich,
doch davon wird er auch nicht reich.


Der Bär liest gern ein gutes Buch,
verbessert damit seinen Ruf.


Der Bär hüpft durch die Regenpfützen,
nässt allen Leuten ihre Mützen.


Der Bär schmollt unterm Apfelbaum,
schläft ein und hat `nen schönen Traum.


Der Bär geht ins Solarium,
verbrennt sich und drum lässt er’s nun.


Der Bär, der trinkt nicht ungern Wein
und dazu isst er Eisbein.


Der Bär, der lacht ganz glücklich heute,
gekommen sind so viele Leute!


Der Bär, der schlägt ein Büchlein auf,
er liest und liest, dann wacht er auf.


Der Bär, der schreibt ein bös’ Gedicht,
wobei ihm dann der Stift zerbricht.


Der Bär, der reitet wie der Wind
und überrempelt hoffentlich kein Kind.


Der Bär, der freut sich heute,
denn bei ihm sind viele Leute!


Der Bär, der ist am Marterpfahl
und ein Indianer rasiert ihn kahl.


Der Bär isst gerne Schmetterlinge,
dazu verschlingt er Apfelringe.


Der Bär spielt gern Computer,
darüber schimpft die Mutter.


Der Bär hockt auf der Mauer,
wartet auf `nen Schauer.


Der Bär lernt gerne tanzen,
auf dem Rücken einen Ranzen.


Alle gucken auf den Bär,
der schaut ganz fröhlich hin und her.


Der Bär sitzt auf der Mauer
und macht auf Beute Lauer.


Der Bär findet sich sehr schön,
doch keine Frau will mit ihm geh’n!


Der Bär, der mag das Fressen,
doch darf er nicht zuviel essen!


Der Bär lacht sich `ne Olle an,
fährt schwarz dann mit der Straßenbahn.


Der Bär, der schrieb hier ein Gedicht,
denn etwas andres kann er nicht.




























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Alter: 6-15
Ort: Berlin
Schule: Jugendkunstschule Atrium