Kaiserdom zu Speyer

Museumsobjekt: Dom zu Speyer
Entstehungsdatum: keine Angaben
Künstler/Hersteller: keine Angaben
Entstehungs/Fundort: keine Angaben
Technik/Material: keine Angaben
Museum: Historisches Museum der Pfalz
Ort (Museum): Speyer
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Kommentar:

Der Kaiserdom zu Speyer


Historie:
Um 1030 gründete der salische Kaiser Konrad II den Bau des Doms zu Speyer, mit dem Ziel, das größte Gotteshaus des Abendlandes zu bauen. Die Bauzeit betrug 31 Jahre und konnte 1061 unter dem Kaiser Heinrich IV eingeweiht werden. Knapp 20 Jahre später ließ er den Dom zur Hälfte einreißen, um ihn noch größer aufzubauen. 1106 wurde der Dom fertig gestellt, im Todesjahr Heinrichs IV. Damals galt er als das größte Bauwerk. Die politische und religiöse Macht des Kaisers wurde durch die Größe und Pracht des Speyerer Doms hervorgehoben.
Durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und während der Französischen Revolution 1789 wurden Teile des Doms zerstört und immer wieder neu aufgebaut.

Die baulichen Maße des Doms:
Länge 134 m, Höhe des Mittelschiffs 33 m, Breite des Langhauses 37,62 m, Höhe der Osttürme 71,20 m und der Westtürme 65,60 m.
In der Krypta ruhen acht Könige und Kaiser sowie drei Kaiserinnen.

Der Dom zu Speyer wird auch Mariendom genannt. Nach der Zerstörung der Abtei Cluny ist der Kaiserdom die größte noch erhaltene romanische Kirche der Welt. Seit 1981 steht der Dom zu Speyer auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.


Der Kaiserdom zu Speyer – meine Heimat
Als Heimat bezeichne ich einen Ort, in dem ich gerne wohne und die Gesamtheit der Lebensumstände, in denen ich aufwachse, zum Tragen kommt.

Obwohl ich sieben Kilometer von Speyer entfernt wohne, halte ich mich gerne in der Domstadt zum Einkaufen und Schulbesuch sowie zur Freizeitgestaltung auf. Die Stadt Speyer ist auch meine Geburtsstadt.

Die Geschichte des Doms hat mich schon immer fasziniert, da dieses monumentale Gebäude damals unter einfachen Bedingungen und Handwerksmitteln errichtet wurde. Von der Maximilianstraße in Richtung Dom blickend wirkt das Gotteshaus sehr eindrucksvoll und mächtig.

Wenn ich auf der Heimfahrt von der badischen Rheinseite aus die Kulisse des Doms erblicke, dann weiß ich, dass ich wieder gesund in meiner Heimat angekommen bin.
Die Gottesdienste im Dom zeigen eine tiefe Verbundenheit zu meiner Kindheit, da sich meine Familie mit den Großeltern jeweils am Wochenende in der Kirche zur gemeinsamen Messe getroffen hat. Im Gotteshaus kann ich den wunderbaren Klängen der Orgel lauschen und dabei eine innere Ruhe verspüren.
Der Dom mit seinem wunderschön angelegten Domgarten oberhalb des Rheins lädt zur Besinnung vom Alltag ein. Der Kaiserdom bedeutet ein Stück Heimat für mich.

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Alter: 18 Jahre
Ort: Speyer
Schule: Nikolaus-von-Weis-Gymnasium