Fetzen der Heimat

Museumsobjekt: Ohne Titel
Entstehungsdatum: 1961
Künstler/Hersteller: Raymond Hains
Entstehungs/Fundort: Austellung: Feldforschung
Technik/Material: Plakatschichten auf Zinkblech
Museum: Schader- Stiftung
Ort (Museum): Darmstadt
Bundesland: Hessen

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Kurzbeschreibung: Ich habe mich von einem Bild von Raymond Hains inspirieren lassen. Auf dem Bild ist ein Teil einer Plakatwand zu sehen, an dem noch Reste der Werbebilder, die an ihr klebten,hangen. Beim Arbeiten habe ich gemerkt, wie schwer es ist, so etwas simpeles "nachzustellen" bzw. es in einer gelungenen Form erscheinen zu lassen. Auf meinem Bild ist diese Idee aufgegriffen. Verschiedene Plakate, die übereinander geklebt haben sind und wieder abgerissen wurden. Zwischen all diesen Fetzen lassen sich Orte, die ich mit Heimat verbinde aufzeigen. Wieso verbinde ich dieses Bild mit Heimat? ICh verbinde das Bild mit Heimat, weil ich der Meinung bin, dass der Begriff Heimat in Zeiten der Globalisierung und Erneuerungen nicht mehr so einfach fest zumachen ist. Heimat aus Gefühlen zusammen und aus Eindrücken, die man täglich erlebt. Das Plakat/ Bild von Hains hat mich einen Vergleich anstellen lassen. Die Werbebilder werden ständig abgerissen und durch neue ersetzt, jedoch bleiben meist ein Paar Fetzen erhalten. Genau so ist es auch mit der Heimat. Man erlebt in seinem Leben viel, man reist herrum, etc. ICh denke, dass man somit täglich neue Eindrücke gewinnt, aber die alten Eindrücke bleiben bestehen. Die Städte werden auch modernisiert, jedoch bleiben alte BAuten und Orte bestehen. Mein Fazit ist, dass der Begriff mit wachsender Lebenserfahrung ständig ergänzt bzw. gefiltert wird( und das wollte ich mit meinem Bild zum Ausdruck bringen)

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Alter: 18
Ort: Mörfelden- Walldorf
Schule: Bertha von Suttner Schule