Mode und Tracht

Museumsobjekt: antike Kopfbedeckungen
Entstehungsdatum: 17.12.2007
Künstler/Hersteller: Schenkung an das Museum
Entstehungs/Fundort: Gemeinde Nohfelden; Saarbrücken (Chapeau claque)
Technik/Material: Wolle; Seide
Museum: Museum für Mode und Tracht
Ort (Museum): Nohfelden
Bundesland: Saarland

Kommentar:

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle am 17.12.2007 beim Besuch des Museums für Mode und Tracht in Nohfelden

Für die Schülerinnen und Schüler bot gerade das Museum für Mode und Tracht in Nohfelden eine gute Gelegenheit, das Thema „Heimat“ und „Museum“ zu verknüpfen. „Heimat“ ist bei den Schülerinnen und Schülern besonders eng mit der Heimatregion verbunden. Zu Hause sein, eine typische Landschaft, die Menschen in ihrem direkten Umfeld – und dazu gehört natürlich auch ihre Kleidung.



Die Schülermeinung zu diesem Ausflug in die Geschichte der regionalen Modetrends vor etlichen Jahren:

„Es war interessant zu sehen, was die Leute damals anhatten. Viele alte Kleidungsstücke waren ausgestellt, Hosen, Hemden, Unterhosen, Jacken, Mäntel, die früher von den Leuten getragen wurden. Die Hüte und Uniformen waren besonders schön.
Wir haben uns alles angesehen und Bilder geschossen. Wir konnten sogar verschiedene Sachen anziehen. Die Bilder von uns in Gehröcken werden für einigen Spaß in der Klasse sorgen.
‚Kleider machen Leute’, das hatten wir doch letztes Jahr gelesen? Unglaublich: sehen wir nicht wirklich ziemlich vornehm aus? Wir haben sogar ein bisschen dazugelernt – dank Frau Meier, weil, wenn man sie was gefragt hat, hatte sie direkt die Frage beantworten können, hat alles total gut erklärt, von wann die Kleidung ist und aus was sie besteht. Wir erfuhren, welche Kleidung welche Geschichte hat. Und dass manche Männer erst einmal keine Unterhosen trugen – ein Thema, bei dem wir erst einmal in Schweigen verfielen – Frauen mit Unterhosen mit freien Beinen – oha! Aber der Ausspruch: ‚Mach dir nicht ins Hemd’, wo der herkommt, ist uns jetzt allen klar!
Was denn ‚Der sitzt auf seinem Geld’ bedeutet, wurde spätestens dann deutlich, als Mike ganz hinten unten innen in seinem Gehrock nach der Innentasche kramte – man sitzt drauf – auf der Tasche, auf dem Geld, kommt selbst kaum dran, keine Chance für Taschendiebe! ‚Unter die Haube gekommen’ wären wir auch beinahe, aber nur beim Anprobieren!“





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Alter: 13-14 Jahre
Ort: Nohfelden
Schule: Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle