Familienbildnis

Museumsobjekt: Familienbildnis
Entstehungsdatum: 1849
Künstler/Hersteller: Julius Grüder
Entstehungs/Fundort: -
Technik/Material: Leinwand
Museum: Staatliches Museum Schwerin
Ort (Museum): Schwerin
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Kommentar:

Es war einmal vor langer Zeit eine Familie, sie hieß Borgmann.
Sie lebten in einer prunkvollen Villa mit riesigem Garten und 25Zimmern. Jedes war schöner als das andere. Aber es gab einen Fluch auf dem Haus. Davon wusste die Familie bis jetzt noch nichts. Bei jedem Vollmond krochen Ungeheuer durchs Haus. Eines Tages saßen sie wieder einmal im Kaminzimmer, um sich Geschichten zu erzählen. Der Vater erzählte gerade seinen beiden Töchtern eine Geschichte, da schoss wie ein Blitz ein Gespenst durchs Fenster und verfolgte sie durchs ganze Haus. Doch in Sekunden schnelle retteten sie sich in einen Wandschrank. Das Gespenst verstummte. Doch was ist jetzt? Leise Schritte knarrten auf dem Parkett und furchtbarer Windzug pfiff. Ihre Herzen pochten gewaltig. Die Schritte kamen näher und näher. Aber die Schritte gingen vorbei,-Erleichterung. Im selben Moment riss etwas brutal die Schranktür auf. Der Vater nahm einen Besen, der im Schrank lag und stocherte auf das Wesen ein. Der Besen glitt hin und her erst der Vater, dann das Ungeheuer, dann wieder der Vater immer so weiter. Die restliche Familie konnte aber fliehen. Dann holte die Mutter schnell eine riesige, harte Flasche und schlug diese dem Ungeheuer auf den Kopf. Es wankte kurz und schlug dann mit lautem Getöse ins Parket. Jetzt schien es so, als kämen keine Ungeheuer und Gespenster mehr und es kamen auch keine mehr. Der Fluch war gelöst. Ab jetzt konnten sie sich endlich in Ruhe Geschichten erzählen. Die Mutter, der Vater und ihre beiden Töchter hatten für den Rest in ihrem Leben eine gute Zeit. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Alter: 12
Ort: Schwerin
Schule: Fridericianum