Endstation Heimat

Museumsobjekt: Hinterhäuser in Dresden
Entstehungsdatum: 1931
Künstler/Hersteller: Franz Radziwill
Entstehungs/Fundort: Darmstadt
Technik/Material: Öl auf Holz
Museum: Hessisches Landesmuseum Darmstadt / Schader Stiftung
Ort (Museum): Darmstadt
Bundesland: Hessen

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(Dateigröße 7,2 MB)
(Videodatei, Mime-Typ: video/x-ms-wmv, kann mit Windows Mediaplayer geöffnet werden.)
Kurzbeschreibung: Das dritte Haus von links, das gleich unter der Fahne mit dem roten Dach, ist die Heimat eines kleinen Jungens, Jonas. Für seine Freundin Julia dagegen ist es nur ein Haus, in den sie sich ab und zu- wenn auch gerne- aufhält. Für den Passanten im grauen Anzug, der gerade vorbeiläuft, ist es "einfach nur ein Haus." Was macht also dieses Haus zu Jonas' Heimat? Jedes dieser Dresd'ner Hinterhäuser ist für (mindestens) einen Menschen seine Heimat. Und so verschieden die Formen dieser Häuser sind, sind auch die Formen von "Heimat" die auf der ganzen Welt existieren. Doch worüber definiert sich dann, was "Heimat" für einen Menschen ausmacht? Was ist der gemeinsame Nenner dieser vielen verschiedenen Formen? Und, um auf Jonas zurückzukommen, verlässt er seine Heimat, wenn er durch die Tür in der Mauer geht und kommt "nach hause", indem er wieder durch das Tor in den Hinterhof geht? Oder gehört der Dom, der im Hintergrund in den Himmel ragt, auch zu Jonas' Heimat? Wo liegt die Grenze zwischen Heimat und Fremde? Das sind ziemlich viele Fragen, die sich mir beim Anblick dieses Bildes stellen. Ich habe versucht, sie in einem Video- "Endstation Heimat"- zu beantworten. ("Endstation Heimat": das Video ist eine kleine Rundfahrt quer durch das Thema Heimat, an dessen Ende- also Endstation- hoffentlich die Erkenntnis steht, was genau Heimat eigentlich ist.)

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Alter: 17
Ort: Mörfelden-Walldorf
Schule: Bertha-von-Suttner-Schule